PROJEKTE.
Gerne stellen wir Ihnen unserer weltweiten Hilfsprojekte vor. Projekte, die auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind.
Bambi-Heime – Unterstützung für kolumbianische Familien in Bogota.
Das erste Bambi-Heim wurde 1985 auf Initiative des Schweizer Arztes Rupert Spillmann eröffnet. Heute existieren vier Heime in Bogota, Cali, Medellin und Darien. Dieses globale Unterstützungsprogramm hilft der ganzen Familie, indem es in den Heimen das psychologische, erzieherische und physische Gleichgewicht der Kinder wiederherstellt und den Eltern – oft alleinerziehende Mütter mit zwei bis sechs Kindern, vertrieben, verlassen, ohne Schulausbildung und festes Einkommen – Kurse und Aktivitäten anbietet: pädagogische Ausbildung, Ernährungs-Workshops, psychologische und medizinische Unterstützung, berufliche und persönliche Entwicklungsprogramme, Gründung von Kleinunternehmen zur Stärkung der Autonomie.
Tuwapende Watoto – das Kinderhilfswerk in Tansania.
«Tuwapende Watoto» ist Kiswahili und heisst «Wir lieben Kinder». Die gleichnamige Stiftung ist ein Kinderhilfswerk in Dar es Salaam, Tansania. Sie bietet verwaisten und verlassenen Kindern ein liebevolles Zuhause und eine gute Ausbildung, um ihre Zukunft langfristig zu sichern. Seit 2006 betreibt Tuwapende Watoto ein Kinderheim. Direkt neben dem Kinderheim führt die Stiftung seit 2010 einen Montessori Kindergarten und seit 2011 eine Primarschule (English Medium School) für Kinder aus dem Kinderheim und den umliegenden Dörfern. Die Tuwapende Watoto Primarschule ist eine der besten Schulen in der Region von Dar es Salaam und garantiert allen Grundschulabgängerinnen und Grundschulabgängern den Übertritt in eine Sekundarschule. Anfangs 2016 eröffnete die Stiftung eine Berufsschule, die zurzeit über ca. 200 Ausbildungsplätze als Schneider, Bäcker, Gärtner, Elektriker, Elektroniker, Coiffeure, Informatiker, Sanitärinstallateure und Zweirad-Mechaniker anbietet.
Biwindi Hospital – Frauenprojekt in Uganda.
Die Operation des dysfunktionalen Beckenbodens erfordert das Know-how hochspezialisierter Fachkräfte. Dr. Verena Geissbühler, Leiterin Gynäkologie im St. Claraspital und Titularprofessorin für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Uni Basel, reist mehrmals jährlich nach Uganda, um diese Operation bei jungen Frauen durchzuführen. Der Eingriff erlaubt den Betroffenen, ihre Blase normal zu entleeren und ermöglicht ihnen eine Schwangerschaft. Die Stiftung Dr. Rau unterstützt die Ausbildung von jungen Ärzten und Pflegepersonal vor Ort.
Flüchtlings-und Migrationsprojekt.
Die Dr. Rau Stiftung unterstützt Kinder mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge der Otto-Hahn-Schule in Neukölln/Berlin. Dabei spielen Mädchen und Jungs aus allen Ländern der Welt rund um die Uhr auf dem durch die Dr. Rau Stiftung ermöglichten und durch ehemalige Spieler der Union Berlin betreuten Bolzplatz. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung des FC Union Berlin umgesetzt und nutzt den Sport um Werte wie Zusammenarbeit, Akzeptanz und Harmonie in der Verschiedenheit zu vermitteln. Und es hilft Kindern mit Migrationshintergrund sowie Flüchtlingskinder Selbstwirksamkeit zu erleben: eine zentrale Erfahrung für die Entwicklung eines Kindes.
Simbabwe – den Schwächsten helfen.
Von dieser Philosophie beflügelt, reiste der Schweizer Aids-Pionier Prof. Ruedi Lüthy ins südliche Afrika nach Simbabwe. Rund 1,6 Millionen Menschen leben dort mit HIV oder Aids, und viele davon sind dringend auf eine lebensrettende Therapie angewiesen. In der Hauptstadt Harare baute er unter schwierigen Bedingungen eine ambulante Klinik und ein Ausbildungszentrum auf. Und dies mit Erfolg: Heute werden in der Newlands Clinic rund 5700 Patientinnen und Patienten umfassend betreut. Im dazugehörigen Ausbildungszentrum bilden Ruedi Lüthy und sein lokales Team zudem jährlich etwa 500 Pflegefachleute sowie Ärztinnen und Ärzte in der Behandlung und Betreuung von HIV-Patienten aus. Die Dr. Rau Stiftung konzentriert sich vor allem auf die Unterstützung von medizinischen und präventiven Massnahmen für Mutter und Kind.
United for Ethics in Sport – ein globales Netzwerk.
United for Ethics in Sport verknüpft weltweit Kinder, Sportenthusiasten und Profisportler, die das Ziel teilen, Sport nach ethischen Grundsätzen auszuüben. Als globale gemeinnützige Organisation fördert sie moralische Werte und Verhalten im Sport und im Alltag. Dabei soll das Bewusstsein für Toleranz und Respekt bei Kindern und Jugendlichen gestärkt werden.
Aufklärung zu HIV, Tuberkulose und Gewalt in Südafrika
Das Projekt «Health4Life» der Organisation Life Choices klärt Schülerinnen und Schüler aus einkommensschwachen Regionen in und um Kapstadt, Südafrika, rund um das Thema sexuelle Gesundheit auf und begleitet die Jugendlichen in gesundheitlichen Fragen. Zudem betreibt die Organisation mobile Klinken und Zelte. Es werden gratis Test für HIV, Geschlechtskrankheiten und Tuberkulose, sowie zusätzliche gesundheitliche Checks gemacht (z.B. Krebsfrüherkennung, Diabetes), Beratungsgespräche geführt und Misshandlungshinweise aufgegriffen.
Augenlicht für Kinder in Mozambique
In Mozambique hilft der Verein Licht für die Welt das Augenlicht der Kinder zu retten. Der Verein fördert die Augengesundheitsvorsorge und die medizinische Versorgung bei Augenkrankheiten. Das Projekt «1, 2, 3 I can See!» arbeitet mit Schulen zusammen, um von Augenkrankheiten und Sehschwächen geplagte Kinder zu identifizieren, so dass diesen geholfen werden kann. Entweder mit entsprechender Behandlung von Augenkrankheiten, mit Brillen zur Korrektur von Sehschwächen, oder mit Operationen zur Rettung des Augenlichts.
Qualitative Schulbildung für armutsbetroffene Kinder in Indien
Art of Living führt 92 institutseigene Schulen in Indien. Die Ved Vignan Maha Vidya Peeth Schulen bieten kostenlosen Unterricht, Mittagessen und Schulmaterial für 10’000 unterprivilegierte Kinder. Die Schülerinnen und Schüler sind oftmals die einzigen in der Familie, die lesen und schreiben können.
Die Schulen ermöglichen den Kindern den Zugang zu einer qualitativen Schulbildung und fördern ihre emotionale, mentale und physische Gesundheit. Ziel ist es, den Schülern ein stressfreies und positives Lernumfeld zu schaffen.
Laufende Kontrolle der Projekte.
Alle Projekte werden im Rahmen eines laufenden Projekt-Reportings und vor Ort begleitet und kontrolliert. Die Stiftung Dr. Rau möchte nicht in schwer nachvollziehbare Grossprojekte investieren, in welche zahlreiche NGOs investieren, sondern kleinere, übersichtlichere Projekte finanzieren. Der Overhead der zu fördernden Projekte wird auf max. 8% des gespendeten Beitrages limitiert.